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Ehrenvorsitzender: Erwin Bathke

Erwin Bathke ist ein Urgestein des TB Rauxel und seit 2015 Ehrenvorsitzender des SSV - und nimmt an allen Sitzungen teil.

Bathke ist seit 1974 Übungsleiter beim TBR und hat diese Tätigkeit bis heute nicht aufgegeben. Er führt seit 1991 in seinem Verein, dem er seit 1954 angehört, eine Wirbelsäulen-Gymnastik durch. "Ich habe Leute, die zu mir kommen und mir nach zwei, drei Wochen sagen, dass die Rückenbeschwerden bei ihnen verschwunden sind. Das erfüllt mich mit einem gewissen Stolz," sagt Erwin Bathke.

Seit 2005 ist Bathke Ehrenvorsitzender des TB Rauxel und war viele Jahre Kreis-Leichtathletik-Obmann.

Was heute wahrscheinlich nicht mehr möglich wäre, wurde früher erlaubt. Als Erwin Bathke in seiner Zeit als Kampfrichter-Lehrwart (1975 bis 1991) zusammen mit dem westfälischen Kampfrichter-Ausschuss den Kampfrichter-Leitfaden für Anfänger erstellte, hat er diesen mit dem Einverständnis seines Leichtathletik interessierten Chefs in seiner Firma kopiert. Zudem baute er an seinem Arbeitsplatz Vorrichtungen zur schnelleren Abnahme von Kugeln und Speeren. Auch drückte hier sein Vorgesetzter ein Auge zu.

Seine liebevolle Frau Renate stand ebenfalls voll und ganz hinter seinem zeitaufwendigen Hobby und hielt ihm in vielen Bereichen den Rücken frei. So hatte der zweifache Familienvater auch zuhause keine Probleme.

Starke Erinnerungen an den Weltcup 1977

Erwin Bathke, der mit den goldenen und silbernen Ehrennadeln des DLV und FLVW ausgezeichnet wurde, denkt gerne an sein langjähriges Leichtathletik-Engagement zurück. So erinnert er sich noch lebhaft an seinen Einsatz beim Leichtathletik-Weltcup 1977 in Düsseldorf zurück, wo er als Kampfrichter im Einsatz war.

"Mein Prinzip war immer, und das habe ich auch als Kampfrichter-Lehrwart anderen vermittelt, dass man als Unparteiischer vor bekannten Athletinnen und Athleten nicht einknicken darf. So hatte sich damals bei zwei Kugelstoßerinnen offensichtlich nicht herumgesprochen, dass man eine Kugel nicht mit Talkum oder Magnesium einpudern darf. Als ich den Regelverstoß sah, habe ich ihnen einen Lappen gegeben. Sie haben darauf hin die manipulierte Kugel sofort fallen lassen und sich eine neue genommen. Das habe ich nie vergessen."

"Jugendliche beschäftigen sich zuviel mit dem Smartphone"

Die augenblickliche Entwicklung der Leichtathletik sieht Erwin Bathke kritisch. "Die Leichtathletik im Jugendbereich ist leider rückläufig, wobei der Rückgang bei den Jungen größer ist als bei den Mädchen. Viele Jugendliche beschäftigen sich heutzutage viel zu viel mit ihrem Smartphone. Dieser Trend ist bedenklich. Hier müssen alle, die im Sport Verantwortung tragen, versuchen, mit entsprechenden Angeboten gegenzusteuern."

Quelle: FLVW.de

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