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6. August 2004: Tanzen und Kämpfen boomt

Sport in Castrop-Rauxel ist vielfältig: Neben (v.l.) Tanzen, Korfball, Leichtathletik und Badminton bieten die 78 Vereine in der Europastadt ihren 14 536 Mitgliedern noch 34 weitere Sportarten an. RN-Fotos und Montage: Goldhahn

Fußball bleibt die „Nummer eins“

aus den Ruhr Nachrichten Castrop-Rauxel

Fußball, das ist klar, bleibt die Sportart Nummer Eins in Castrop-Rauxel. Doch im Jahr 2004 wird in der Europastadt auch mehr und mehr getanzt, gekämpft und gelaufen.

Durch den TSC Dance City durfte der Stadtsportverband den zweiten offiziellen Tanzverein in seinen Reihen begrüßen. Seit diesem Jahr fröhnen hier 37 aktive Sportler dem Hobby des Jazzdance unter dem Dach des SSV und stocken damit die Zahl der tanzenden Castroper auf insgesamt 70 auf.

Einen ähnlichen Aufschwung erfuhr die örtliche Kampfsport-Szene. Von Aikido bis Karate, von Judo bis Kung-Fu - in insgesamt zehn Castrop-Rauxeler Vereinen erlernen 717 Mitglieder Kampfkünste. Seitdem das Sportamt seine statistische Erhebung 1994 begann, wurden noch nie so viele „Kämpfer“ gezählt.

Mitglieder-Verdopplung bei der Leichtathletik

In der Leichtathletik scheint es einen regelrechten „Boom“ gegeben zu haben. Die drei Castroper Vereine Castroper TV, TB Rauxel und TuS Ickern meldeten insgesamt die doppelte Zahl aktiver Mitglieder im Vergleich zum Vorjahr.

Wie vom TBR zu hören war, könne der Verein momentan gar keine neuen Sportler aufnehmen, da sich die Mitgliederzahl von 29 bei der Gründung im Jahr 2002 auf 74 vergrößert habe. Trotzdem resultiert der statistische Gesamtzuwachs um 188(!) Athleten wohl aus der vereinseigenen Interpretation des Wortes „aktiv“, denn auch die Helfer des Vereins flossen hier in die Statistik des Stadtsportverbandes ein.

Auch Badminton erfreut sich in Castrop-Rauxel zunehmender Beliebtheit. Erstmals griffen 2004 mehr als 300 Europastädter zum Schläger. Allein 163 davon spielen beim Castroper TV.

Weniger Korfballer

Abnehmend dagegen die Zahl der aktiven Korfballer. Seit dem Jahr 2001, in dem die lokalen Korfballclubs noch 710 Aktive in ihren Reihen hatten fällt die Zahl der Ballsportler konstant. In diesem, ebenso wie im Vorjahr verabschiedeten sich je 50 Korbjäger aus den Vereinen.

Nach wie vor führt der Fußball die Liste der am meisten ausgeübten Sportarten deutlich an. 3226 Castroper von Jung bis Alt treten in diesem Jahr gegen den Ball. Auf dem zweiten Rang befindet sich nach wie vor das Turnen und die Gymnastik (2037 Aktive).

Insgesamt hat der Castrop-Rauxeler Sportsfreund in seiner Stadt 34 Sportarten zur Auswahl. Neben den weit verbreiteten Aktivitäten kann er sich auch dem Fechten (Olympischer Fechtclub Castrop-Rauxel), Bahnengolf (BGSV Castrop/Sterngolfclub „Glocke“ Castrop) oder sogar dem Fliegen (Luftsportclub) widmen. Beim Skifahren (Castroper TV) befände er sich in der gemütlichsten Runde: 22 Sportler betreiben den Wintersport momentan.

Von Florian Kopshoff

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