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22. November 2004: Ehrenamt ist „entscheidender Faktor“

Rund 70 Vereinsvertreter konnte der SSV-Spartenleiter Robert Mathis (4.v.l./verdeckt) im Clubheim des VfB Habinghorst in der Kampfbahn Habichthorst begrüßen. Foto RN-Archiv

Über 30 Helfer geehrt | DFB-Präsident Zwanziger würdigt Mathis´ Engagement

aus den Ruhr Nachrichten Castrop-Rauxel

Als großen Erfolg feierte die Fußballsparte im Stadtsportverband (SSV) die sechste Auflage des „Tages des Ehrenamts“.

Großer Bahnhof im Clubheim des VfB Habinghorst für die ehrenamtlichen Helfer aus den heimischen Fußballvereinen beim sechsten „Tag des Ehrenamtes“.Rothe

Rund 70 Vereinsvertreter konnte der SSV-Spartenleiter Robert Mathis im Clubheim des VfB Habinghorst in der Kampfbahn Habichthorst begrüßen.

Mathis hob ebenso wie der Stellvertretende Bürgermeister Gerd Hölter, der SSV-Vorsitzende Ulrich Romahn und die Ehrenamts-Beauftragte des Fußballkreises Herne/Castrop-Rauxeler, Barbara Volkmann (VfB Habinghorst), den Wert des Ehrenamtes in der heutigen Zeit als einen entscheidenden Faktor in der Gesellschaft hervor. „Ohne Ehrenamt wären der Staat und unsere Gesellschaft ein Stück ärmer.“

Grüße vom DFB-Präsidenten

Theo Zwanziger, seit ein paar Wochen gemeinsam mit Gerhard Mayer-Vorfelder neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), übermittelte den Ehrenamtlichen aus den Castrop-Rauxeler Fußballvereinen die besten Grüße des DFB und stellt fest, dass ein geregelter Spielbetrieb vom Nachwuchs bis hin zu den Senioren und Altherren nicht gewährleistet werden könnte, würde es die ehrenamtlichen Helfer in den Vereinen nicht geben.

Die Ehrungen der über 30 Auszuzeichnenden nahm der SSV-Vorsitzende Romahn vor. Als „Lohn“ für das Engagement erhielten sie eine Urkunde und einen Wimpel mit Nadel des DFB.

Die Fußballsparte des SSV sei stolz, betonte Mathis, einen solchen „Tag des Ehrenamtes“ auszurichten, „den es in dieser Form wohl in keinem anderen Fußballkreis gibt“. Er zeige auf, so Mathis weiter, wie wichtig es sei, die Zeichen der Zeit zu erkennen, dass nämlich zwischen den Vereinen, bei aller Rivalität untereinander, das Miteinander im Vordergrund stehen müsse.

Ein Lob von höchster Stelle bekam denn auch Spartenleiter Mathis. „Er hat sich mit großem Engagement dafür eingesetzt“, schrieb der DFB-Präsident Zwanziger in einem Brief, „dass der ,Tag des Ehrenamtes´ stattfindet, damit dieser Veranstaltung und den geehrten Menschen die Aufmerksamkeit zukommt, die ihnen zusteht.“

Die Förderung des Ehrenamtes sei nicht nur für ihn, sondern auch für den Fußballbund eine der wichtigen Zukunftsfragen, ließ Zwanziger wissen: „Hier übernehmen Menschaft Aufgaben, die die Existenz des Fußballs sichern. Leider wird diese Arbeit in Öffentlichkeit zu wenig gewürdigt.
Von Carsten Loos

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